Was steckt hinter ALIES?
Die ALIES-Methode ist ein theoriebasiertes analytisches Framework zur Strukturierung individueller kognitiver und verhaltensbezogener Muster.
Sie wurde entwickelt, um Selbstmanagement, Motivation und Umsetzungsverhalten nachvollziehbar zu machen – gerade auch dort, wo klassische Verfahren an ihre Grenzen stoßen.
Ziel ist es nicht nur, persönliche Strukturen zu erkennen, sondern daraus konkrete, umsetzbare Empfehlungen abzuleiten.
Wie funktioniert ALIES?
1. Digitaler Fragebogen
Über 100 Fragen pro Version
Zielgruppenspezifisch angepasst (z. B. Schüler:innen, Autor:innen, HR, Migrant:innen)
Themenbereiche: Denkstruktur, Motivation, Blockaden, Selbststeuerung, soziale Dynamik
2. Algorithmische Auswertung
Verdeckte Gewichtung der Antworten
Jede Antwort beeinflusst Typen + Gegentypen (relational)
Kombinationen aus Antworten lösen Ausschluss- oder Verstärkungsregeln aus
Ergebnis: Haupttyp + Sekundärtyp + empfohlene Handlungsmuster
Auswertung erfolgt vollautomatisch
3. Ergebnis & Umsetzung
Die Ausgabe ist kein abstraktes Persönlichkeitsprofil, sondern eine direkt verwertbare Typisierung
Jede Typkonstellation ist mit konkreten Empfehlungen verknüpft
Je nach Anwendung: z. B. passende Lernstrategien, Berufsfelder (inkl. Sprachbegleitung), Selbstcoaching-Techniken oder Teamrollen
Technischer Status
Die aktuelle Version (2025) läuft auf einer eigenen, Plattform (Datenschutz nach DSGVO – Details je Plattform) mit:
- sicherer Nutzer- und Beraterverwaltung
- Echtzeitauswertung und Dashboard-Visualisierung
- Exportfunktion für PDF-Berichte und Datenanalyse
- integriertem Sprachmodul für 200 Berufe in 16 Sprachen (im Integrationsbereich)
ALIES ist modular aufgebaut und kann für unterschiedliche Zielgruppen und Institutionen angepasst werden (z. B. Schulen, Arbeitsmarkt, Unternehmen).
Wissenschaftlicher Hintergrund
Die ALIES-Methode wurde in einem interdisziplinären Entwicklungsprozess konzipiert.
Die methodische Weiterentwicklung und wissenschaftliche Einbettung erfolgt in Zusammenarbeit mit Dr. Marco Boehm, der das Verfahren hinsichtlich theoretischer Fundierung und Validierung begleitet.
Systemmerkmale im Überblick
Merkmal Beschreibung
Typisierung
Funktionsbasierte Typisierung (z. B. in Schule) oder berufsbezogene Potenzialprofile (z. B. bei Integration); je nach Anwendungskontext unterschiedlich gewichtet
Fragebogenstruktur
Über 100 Items auf Likert-Skala, kontextsensibel formuliert und je nach Zielgruppe dynamisch angepasst
Auswertung
Vollautomatisiert, regelbasiert, relational verknüpft – keine manuelle Interpretation erforderlich
Empfehlungssystem
Konkrete, individuell ausgerichtete Handlungsempfehlungen direkt nach Abschluss der Analyse
Technik
Eigene Plattform, verschlüsselt, DSGVO-konform
Skalierbarkeit
Mehrsprachig, modular, adaptierbar für Bildung, Integration, Beratung und weitere Anwendungsfelder